Es kehrt Ruhe ein...
Der Dezember
und doch geht es wieder aufwärts...

Ich kenne noch Dezember, als mir der Schnee bis zur Hüfte reichte. Gut, zugegeben, ich war damals 7 oder 8 Jahre alt.
Mittlerweile kommt es drauf an wo man sich aufhält, ob man überhaupt mit Schnee in Berührung kommt.
Für mich hat der Dezember mit der Wintersonnwend, die Wende, wenn man es offensichtlich nicht spürt werden die Tage wieder länger...
Kalt ist es dennoch, und für die Tiere heißt es jetzt schon Energie zu sparen um über den Winter zu kommen.
Beobachtungen:
- Jetzt ist die Zeit Nester zu suchen, durch die fehlenden Blätter kann man die Nester in Bäumen und Büschen gut erkennen.
Was passiert in der Tierwelt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Unter dem fliegenden Volk, den Vögeln
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Die Pflanzenwelt
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was gibt es beim Bauern?
Lagerware:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Frisch / erste neue Sachen:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was wird gepflanzt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Erich Kästner (1899-1974)
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."
Schriftsteller, Chronist des Alltags, Moralist, Gebrauchslyriker
