Unschlüssig....
Der Februar
Wann geht es endlich los?

Der Februar steht zwischen den Stühlen, auf der einen Seite noch Winter, auf der anderen Seite steht alles in den Startlöchern... die ersten Tiere sind mitten in der Paarungszeit und in der Aufzucht, andere fangen erst an. Es ist Vorfrühling!
Die Pflanzen warten auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um die letzten Millimeter aus dem Boden zu kommen, um die Knospen an die Luft zu lassen.
Alles bereitet sich auf das neue Lebenjahr vor.
Beobachtungen:
- In Vorbereitung, Beobachtungen folgen...
Was passiert in der Tierwelt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Unter dem fliegenden Volk, den Vögeln
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Die Pflanzenwelt
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was gibt es beim Bauern?
Lagerware:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Frisch / erste neue Sachen:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was wird gepflanzt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Erich Kästner (1899-1974)
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.
In Brokat und seidnen Resten,
eine Maske vorm Gesicht,
kommt sie dann zu unsren Festen.
Wir erkennen sie nur nicht.
Bei Trompeten und Gitarren
drehn wir uns im Labyrinth
und sind aufgeputzte Narren
um zu scheinen, was wir sind.
Unsre Orden sind Attrappe.
Bunter Schnee ist aus Papier.
Unsre Nasen sind aus Pappe.
Und aus welchem Stoff sind wir?
Bleich, als sähe er Gespenster,
mustert uns Prinz Karneval.
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
Und die Zeit verläßt den Saal.
Pünktlich legt sie in die Truhe
das Vorüber und Vorbei.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
Sorgenkleid und Einerlei.
Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht,
bleibt uns doch nur eins: die Zeit.
Schriftsteller, Chronist des Alltags, Moralist, Gebrauchslyriker
