Kalt und leise...
Der Januar
doch lass Dich nicht täuschen...

Bei Januar kommen mir sofort Bilder klirrender Kälte in den Sinn. Man rennt in dicken Jacken durch die Gegend, gefütterten Schuhen, Handschuhen, Mütze und Thermounterwäsche.
Die Tiere haben nur ihr Winterfell, und etwas Deckung im Wald oder im Gebüsch, vielleicht noch Schutz in einer Höhle. Sie leben auf Sparflamme.
Vögel fliehen vor der Kälte in den Süden um dort zu überwintern.
Die Natur ist still, doch im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für das neue Jahr...
Beobachtungen:
- Die Füchse sind unvorsichtig, weil sie auf Brautschau sind, man sieht sie oft Tagsüber und des nächtens hört man ihr heißeres Bellen.
- Bei eiseskälte kann man die Kristalle sehr gut erkennen.
Was passiert in der Tierwelt:
- Bei den Füchsen beginnen die Hochzeitswochen, bis Mitte Februar
Unter dem fliegenden Volk, den Vögeln
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Die Pflanzenwelt
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was gibt es beim Bauern?
Lagerware:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Frisch / erste neue Sachen:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was wird gepflanzt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Erich Kästner (1899-1974)
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.
Die Amseln frieren. Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.
Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkts es nicht. Und es ist trotzdem wahr.
Schriftsteller, Chronist des Alltags, Moralist, Gebrauchslyriker
