der Sommer kommt...
Der Juni
und somit die Sommersonnwend

Die Tage scheinen endlos zu sein, und die Nächte sind kurz.
Der Sommer ist da, und das große Drängen aus dem Mai weicht einer ersten, warmen Ruhe. Die neugeborene Generation ist nun mitten im Leben angekommen und lernt täglich dazu. Sie gehen auf Entdeckertour und lernen spielerisch ihre Umgebung kennen. Ihren Lebensraum!
Das dichte Grün bietet jetzt sowohl reichlich Nahrung als auch den nötigen Schutz für die ersten eigenen Wege.
Mit der Sommersonnwende erreichen wir den hellsten Punkt des Jahres, bevor sich die Natur ganz langsam auf das Reifen einstellt.
Beobachtungen:
- In Vorbereitung, Beobachtungen folgen...
Was passiert in der Tierwelt:
- Die jungen Füchse werden von der Muttermilch entwöhnt und werden selbstständiger, aber noch von den Eltern versorgt.
Unter dem fliegenden Volk, den Vögeln
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Bei den Insekten und Krabbeltiere
- Der Alpenbockkäfer nagt sich durch die Rinde, wenn es richtig warm wird, um als wunderschöner blauschwarzer Käfer für Nachwuchs zu sorgen und dann zu sterben.
Die Pflanzenwelt
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was gibt es beim Bauern?
Lagerware:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Frisch / erste neue Sachen:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Was wird gepflanzt:
- folgt noch, bitte etwas Geduld...
Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Erich Kästner (1899-1974)
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.
Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.
Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.
Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.
Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.
Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.
Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.
Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.
Schriftsteller, Chronist des Alltags, Moralist, Gebrauchslyriker
